![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| ORDINATION | PROPHYLAXE | ZAHNMEDIZIN | KIEFERCHIRURGIE | IMPLANTATE |
Tipps gegen die Angst vor der Spritze beim Zahnarzt |
![]() |
Die grelle Lampe blendet, ein weiß vermummter Mann beugt sich mit angestrengtem Gesicht über Sie, die Assistentin scheint freundlich zu lächeln. Habe ich meine Zähne ordentlich geputzt? Was sieht er, warum zögert er? Im Gesichtsfeld erscheint der Bohrer - kommen wir diesmal ohne Spritze aus, wird´s sehr weh tun? Jede(r) kennt das und ab jetzt heißt es nur noch: "Augen zu und durch"! Ungefähr 60 % der Bevölkerung geben an, leichte bis mittelgroße Angst vor dem zahnärztlichen Praxisbesuch zu haben, 15 % davon haben eine überdurchschnittliche Angstausprägung. Die Spitzenplätze in der Skala der spezifischen Ängste beim Zahnarztbesuch sind hierbei: * Vibration des Bohrers spüren * Bohrer hören * Betäubungsspritze sehen * Bohrer sehen |
|
||
| Allgemeines | ||||
![]() |
Die Angst vor dem Zahnarzt, die früher eher ein beliebtes Thema unter Karikaturisten als unter Wissenschaftlern war, stellt für einen Teil der Bevölkerung ein ernstzunehmendes Problem dar, das behandelt werden muss. Krankheitsbild Die krankhafte Angst vor dem Zahnarztbesuch, vom Fachmann als Zahnbehandlungsphobie, aber auch als Dentalphobie oder Oralophobie bezeichnet, äußert sich einerseits in körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Schwitzen und Muskelverspannung sowie einer großen Angst vor den Schmerzen sowie "Angst vor der eigenen Angst". Hinzu kommen des öfteren Schamgefühle, denn der Mund ist für viele Menschen ein sehr intimer Bereich, sowie Selbstwertprobleme aufgrund der "schlechten Zähne". Auch ein so genanntes "Vermeidungsverhalten", also das kurzfristige Absagen von Zahnarztterminen oder das Abwarten zahnärztlicher Kontrollen, bis die Schmerzen unerträglich sind, ist Teil des Krankheitsbildes der Dentalphobie. Dabei ist ein geringes Maß an Angst durchaus "normal". Handlungsbedarf besteht jedoch, wenn die Angst in einem übergroßen Maße auftritt, also sehr lang und sehr stark ist. Auch ein rigoroses Vermeidungsverhalten und geringe Reaktion auf "gutes Zureden", sowie eine hohe Toleranzgrenze bezüglich unbehandelter Zahnschäden, bei denen sogar große Schmerzen oder abgestorbene Zähne bzw. Zahnlücken in Kauf genommen werden, deutet auf das Vorliegen einer Angststörung hin, die mit einem Arzt zusammen angegangen werden muss. Behandlung Am Beginn jeglicher Behandlungen steht zunächst einmal die Einsicht des Betroffenen, dass er etwas gegen seine Angst unternehmen kann. Im zweiten Schritt empfiehlt es sich, einen Arzt "seines Vertrauens" aufzusuchen, also beispielsweise einen Zahnarzt, der spezielle Behandlungen für Angstpatienten anbietet. Mit diesem kann man dann herausfinden, wie stark die Angst ist und wie sie sich am besten behandeln lässt. Das allgemeine Ziel der Therapieverfahren ist es, dem Patienten zu zeigen, wie er selbst mit kleinen Hilfsmitteln seiner Angst begegnen kann. Er soll sich seiner Angst vor der Angst bewusst werden und es schaffen, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. In diesem Zusammenhang haben sich psychotherapeutische Maßnahmen bewährt, vor allem die so genannte "kognitive Verhaltenstherapie". Hierbei erlernt der Patient, sich seiner Gedanken bewusst zu werden und im nächsten Schritt, das Denken,und damit auch die Angst, bewusst zu steuern und damit Angstsituationen gelassener begegnen zu können. Weitere entspannungsfördernde Maßnahmen sind das Hören von entspannender Musik über Kopfhörer während der Behandlung, ggf. auch in Kombination mit beruhigenden Bildern, die der Patient über eine Videobrille empfangen kann. Auch die Hypnose ist eine beliebte Methode, die Schmerzempfindlichkeit beim Patienten herabzusetzen. Hierbei werden in der Gedankenwelt des Patienten mit Hilfe von Suggestion angenehme Vorstellungsbilder erzeugt. Der Arzt versetzt den Patienten zunächst in eine leichte Trance, wobei Arzt und Patient ca. drei Vorbereitungssitzungen benötigen, bis das Erreichen dieses Bewusstseinszustandes erlernt ist. Der Arzt leitet den in Trance versetzten Patienten dazu an, die Zahnbehandlung vom Bewusstsein fernzuhalten bzw. gar nicht erst in das Bewusstsein "hineinzulassen". Akupunktur ist eine bewährte Methode, um sowohl das Schmerzempfinden als auch die Angst des Patienten zu dämpfen. Weitere Behandlungsmethoden, die nur indirekt auf die psychische Komponente eingehen, sind: Die Gabe von Medikamenten, die eine beruhigende Wirkung haben, also handelsübliche Psychopharmaka oder pflanzliche Beruhigungsmittel. Sie helfen dem Patienten vor und während der Behandlung, sich zu entspannen und die Angst somit zu mindern. Gel auftragen Zahnsubstanz entfernen entfernte Karies Auch die Behandlung der Karies mit einer Alternativ-Methode, dem so genannten "Carisolv"-Gel, hat sich bei der Behandlung von Angstpatienten bewährt. Hierbei wird ein Gel auf die von Karies befallene Stelle am Zahn aufgetragen, das Gel löst dabei die Zahnsubstanz an. Nach kurzer Einwirkzeit wird die angelöste Zahnsubstanz mit einem kleinen Schaber entfernt. Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass kein Bohrer benötigt wird. Nachteilig ist jedoch die ca. zweieinhalbmal so lange Behandlungszeit wie mit der Bohrer-Methode und eine gewisse Unsicherheit bezüglich Langzeit-Wirkungen, da Ergebnisse von der Erprobung in Langzeit-Studien bisher noch nicht vorliegen. Sind komplizierte, langwierige und unter Umständen schmerzhafte Zahnbehandlungen beim Patienten unumgänglich, so kann in letzter Konsequenz auch eine Zahnbehandlung unter Vollnarkose gemacht werden. Als gängige Methode der Angstbekämpfung ist diese Maßnahme jedoch nicht geeignet, da an der Angst an sich nicht gearbeitet wird. Außerdem ist mit jeder Vollnarkose, die noch dazu eine aufwändige Prozedur zur Betäubung erfordert, ein gewisses Risiko verbunden, weswegen sie als "Dauermethode" zur Behandlung von Angstpatienten ungeeignet ist. |
![]() Meint Victor Borge. Alle wissen, was es wert ist. Und wir sorgen dafür, daß es so bleibt! |
||
| DDr. Wolfgang Thewanger in Graz Andritz: "Entscheidend ist, wie der Zahnarzt mit dem Thema umgeht. Wenn es gelingt, Patienten glaubwürdig auf den kleinen "Piks" vorzubereiten und dieser gekonnt und schnell erfolgt, stärkt dies das Vertrauen in die Arbeit des Zahnarzes und schwächt gleichzeitig die Angst des Patienten". |
||||
| Buchtipps | ||||
![]() |
Atlantic Symphony Buntrock Martin; Buntrock Klaus; Wendland Arno Musik zum Träumen, Entspannen und Genießen 1 Audio-CD, 2003 Sie können das Buch direkt bei der Lehmanns Online Buchhandlung bestellen. Für Kinder Der kleine Brummbär im Zahnzauberland Buntrock, Martin; Markwart Hildegard Hörgeschichten mit Musik für Kinder von drei bis acht Jahren 1 Audio-CD, 2003 Sie können das Buch direkt bei der Lehmanns Online Buchhandlung bestellen. |
|||
| DDr. Wolfgang Thewanger | ||
| Andritzer Reichsstrasse 44 8045 Graz Telefon: 0316 69 55 20 |
Ordinationszeiten Mo., Di. und Do. 8.30 bis 16.00 Uhr Mittwoch 15.00 bis 19.00 Uhr Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr |
|
| Impressum | Alles wird gut! | |
Dies ist eine Landingpage von Fellner.Net in Salzburg. Wir sorgen dafür, daß die Angebote unserer Kunden besser gefunden werden >>> |
||